Zeitbasierte Werbungsabrechnung

ĐāżŦ {mostly absent} @flickr

Die leistungsbasierte Abrechnung von Online Werbung geht wieder einen Schritt voran. Nachdem Google die Möglichkeit geschaffen hat, Online Werbung leistungsbasiert  (CPC / Cost per Click) und nicht nach einfachen Seitenaufrufen (TKP / Preis je 1000 Aufrufe) abzurechnen, geht Chartbeat wieder einen Schritt weiter und schlägt die Abrechnung nach Interaktionszeiten vor. Hier für nutzt Chartbeat Technologien, mit denen gemessen werden kann, ob ein Leser die Seite tatsächlich noch aktiv konsumiert, oder nur nicht geschlossen hat. Dies lässt sich beispielsweise an Hand von Cusor Bewegungen erkennen.

Für Publisher ergeben sich hieraus neue Möglichkeiten ihre Werbeflächen zu vermarkten. Für Advertiser ergeben sich ebenfalls neue Möglichkeiten. So ist mit dieser Technik möglich den Wert des Contents auf der Seite für den durchschnittlichen User zu erkennen. Spam-Schleudern, die auf Keywords gebürstet sind um hohe Besucherzahlen zu erreichen, verlieren so ihren Schrecken, dafür steigen Werbeflächen auf Seiten im Wert, die ihre Nutzer wirklich interessieren.

Für User könnte der Vorteil auch darin liegen, dass störende Overlay Werbung verschwindet, weil diese zu häufig für das schnelle Verlassen der Seiten sorgt.

In seinem Blog Buzzmachine zeigt der Blogger Jeff Jarvis (Autor von: “What would Google do“) noch eine Reihe weiterer Effekte für Publisher und Advertiser auf.

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